Wir schützen Fotospots.

Naturschutz mit VIEWFINDR

Neue Fotospots in VIEWFINDR werden durch unsere Community auf ihren Naturerhalt geprüft. Bevor ein Fotospot allen Nutzern von VIEWFINDR verfügbar gemacht wird, erscheint dieser im lokalen Newsfeed. Durch unser Bewertungsverfahren darf die gesamte Community der Naturfotografen darüber entscheiden, ob ein Fotospot für alle zugänglich sein sollte. Mit der Zeit sortieren wir bedenkliche Fotospots aus und präsentieren in VIEWFINDR nur Fotospots, die ohne Naturzerstörung betreten werden können. Fotospots in Naturschutzgebieten, in denen jeder Besuch eine Naturzerstörung verursacht, werden sofort aus VIEWFINDR entfernt.

VIEWFINDR ist die erste und einzige App für Location-Sharing, die Fotospots auf Naturschutzgehalt prüft und moderiert.

So gehts’s: Naturbelastung bewerten

Fotospots in Städten, auf befestigten Straßen und Wegen in der Natur sind vollkommen unbedenklich und können von jedem Fotografen besucht werden. Sobald befestigte Wege für das Foto verlassen werden, wird lokale Natur belastet oder gar zerstört. In VIEWFINDR lassen sich Fotospots wie folgt bewerten:

Natur und Naturschutz variieren von Fotospot zu Fotospot enorm! Dies sind nur Hinweise zu einer möglichen Einordnung eines bestimmten Fotospots. VIEWFINDR benötigt deine Mithilfe als lokaler Fotograf, die Fotospots einordnen zu können!

wir schützen die natur mit viewfindr

99% aller Fotospots können ohne Bedenken besucht werden. VIEWFINDR sortiert die 1% der problematischen Naturschutzgebiete und überlaufenen Hotspots aus, für bedenkenlose Landschaftsfotografie ohne Umweltzerstörung.

Das Problem: Zerstörte Fotospots

Den meisten Fotografen ist nicht bewusst, dass sie aktiv Natur zerstören, wenn sie bestimmte Fotospots betreten. In der Szene der Natur- und Landschaftsfotografen gibt es keine Plattform oder Anlaufstelle, auf der Informationen darüber einfach zugänglich sind. Eine eigene Recherche auf offiziellen Naturschutzplattformen ist mühselig, ein Aufwand den fast niemand betreibt.

Ein Ansatz ist es, Fotospots unter Verschluss zu halten. Dieser Ansatz funktioniert jedoch nicht, irgendwann wird jeder Fotospot bekannt. Wieso wird nicht jeder bekannte Fotospot zu einem „Hotspot“? Die Gründe hierfür sind komplex: Infrastruktur und Zugänglichkeit, Schönheit und Ästhetik spielen eine große Rolle. Wir von VIEWFINDR behaupten: aus 99% der schönen Orte, die sich als Fotospot eignen, wird niemals ein „Hotspot“.

Hotspots sind bedenklich, wenn die Anzahl der Besucher die Natur vor Ort zerstört. Hotspots in Städten kann man als Fotograf verurteilen, diese stellen jedoch für die Natur kein Problem dar. Hotspots sind selbsterhaltend durch den Mangel an Alternativen. Eine Recherche nach Fotospots in populären Regionen zeigt: Jeder Blog, jeder Fotograf und jede Reisewebsite zeigt die selben 10 Orte.  
Wie soll ein Laie alternativen zu den Hotspots finden, die er ohne Probleme für Natur und Umwelt betreten kann?

Zu viele Fotografen an einem Fotospot
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Unsere Lösung: Naturschutz!

In VIEWFINDR bieten wir nur Fotospots, die durch unsere Community geprüft wurden und an denen keine Zerstörung der Natur stattfindet. Wir bieten eine solch große Menge an Fotospots, dass kein Fotograf diese in Lebzeiten fotografieren kann. Es besteht deshalb jeder Zeit die Möglichkeit an einem Fotospot zu fotografieren, der unbedenklich für die Natur ist.

Jeder dieser Fotospots ist unbedenklich für Natur und Umwelt. Fotospots in Naturschutzgebieten, die über Wege betreten werden können, werden speziell markiert. Wir bieten Verhaltensregeln für den Umgang mit der Natur und den Fotospots.

Mit unseren Community-Regeln klären wir darüber auf, wie richtiges Verhalten in der Natur und Umwelt funktioniert, um Fotospots und Natur für weitere Generationen zu erhalten.

Durch die Planungstools für Wetter und Licht bietet VIEWFINDR die Möglichkeit jeden Fotospot gezielt zu besuchen. Unnötige Autofahrten werden vermieden und es lassen sich auch erstaunliche Naturfotografien in der eigenen Umgebung fotografieren, denn auch kleine unscheinbare Fotospots sehen im richtigen Licht super aus!

 

Richtiges Verhalten in der Natur

1. Auf den Wegen bleiben

Jedes Verlassen der Wege schadet der Natur. Auch unscheinbare Moose und Flechten auf sonst leeren Felsen sind wertvolle Natur. Beurteile die Situation vor Ort, ob du bleibende Schäden hinterlässt. 

2. Leise sein

Landschaftsfotografen sind häufig in der Nacht und Dämmerung unterwegs. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, die Tiere nicht zu stören. Lärm vermeiden und Gespräche minimieren.

3. Licht aus!

Nacht- und Dämmerungsaktive Tiere haben besonders empfindliche Augen. Vermeide unnötig helle Taschen- und Stirnlampen. Versuche diese auf den Weg vor dir und nicht in den Wald zu richten.

4. Nicht mitten durch den Wald gehen

Einmal quer durch den Wald laufen ist besonders problematisch für die Natur. Dein Geruch haftet im Wald, Tiere ändern dadurch ihr Verhalten. Der empfindliche Bewuchs im Unterholz wird zerstört. Im Winter kannst Du Tiere aufschrecken, die durch die kalte Witterung auf Sparflamme leben und wertvolle Energie verbrauchen.

5. Lokalen Naturschutz beachten

Gerne hätten wir in VIEWFINDR Naturschutzgebiete und lokale Verhaltensregeln integriert. Es gibt jedoch keine Plattform, die diese Daten bereit hält. Schaue deshalb vor deiner Fototour, ob du vor Ort gegen Naturschutz verstößt. Ein paar Beispiele: Felssperrungen zur Brutzeit bestimmter Vögel, Betretungsverbot für Alpenwiesen in bestimmten Monaten. Nicht überall wo Naturschutz gilt steht ein Schild!

M.Sc. Stefan Engel

Gründer, Entwickler

M.Sc. Stefan Engel
B.Sc. Bastian Werner

Gründer, Geschäftsführer

B.Sc. Bastian Werner
Dipl. Met. J. Lang

Gründer, Meteorologe

Dipl. Met. J. Lang