Sichtbarkeit Himmelsröte Tutorial

Sichtbarkeit Himmelsröte Parameter

Dieser Parameter gibt an, wie Wahrscheinlich die roten Wolken aus dem Parameter „Himmelsröte“ beobachtet werden können. Der Parameter „Himmelsröte“ berücksichtigt die Wolken zwischen 2km – 12km, welche sich positiv auf eine Himmelsröte auswirken. Der Parameter „Sichtbarkeit Himmelsröte“ beachtet die Wolken zwischen 0km – 2km, die sich negativ auf die Himmelsröte auswirken.

Das Beispielfoto zeigt eine Morgenröte, die sich oberhalb der Niedrigen Wolken abspielt. Es findet entsprechend eine Himmelröte statt, jedoch lässt sich diese bedingt durch die Niedrigen Wolken nicht beobachten. Die Niedrigen Wolken berücksichtigen entsprechend störende Wolken, wie Hochnebel, die die Sichtbarkeit der Himmelsröte verhindern.

Dieser Parameter muss immer zusammen mit dem Parameter „Himmelsröte“ verwendet werden!

Nein, es lassen sich nicht beide Parameter zu einem einzigen Parameter verbinden. 🙂

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Schablonen-Parameter

Wie jeder Parameter mit einem grauen Farboverlay handelt es sich um einen Schablonen-Parameter. Bereiche, in denen die Karte gut zu sehen ist haben eine hohe Wahrscheinlichkeit. Bereiche, in denen die Karte ausgegraut ist, haben eine niedrige Wahrscheinlichkeit.

Auf Grund der Visualisierung die wir verwenden, bieten die Hintergrundkarten „Straßen“ und „Outdoor“ den besten Kontrast, um das Farboverlay gut zu erkennen. Die Hintergrundkarte kann oben in der Menüleiste geändert werden.

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Wahrscheinlichkeit

Mit Hilfe der Skala lässt sich übersetzen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist. Einfach die Karte mit der Skala vergleichen und den Wert ablesen. Bitte bedenken: Eine Wahrscheinlichkeit von 20% bedeutet, dass du in 4/5 Fällen leer ausgehen wirst!

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Zeitpunkt auswählen

Durch scrollen der Zeitleiste kann das Datum geändert werden. Durch einen Pfeil nach oben wird der Sonnenaufgang, durch einen Pfeil nach unten der Sonnenuntergang am jeweiligen Datum markiert.

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Verwenden des Parameters

In den gut sichtbaren Bereichen der Karte ist die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des Wetterphänomens besonders hoch. Suche dir in diesen Bereichen Fotospots heraus.

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Wetterspezifische Fotospots

Indem du bei „Views“ den Filter auf „Wetterspezifisch“ setzt, werden dir nur noch die Fotospots angezeigt, die sich mit dem gewählten Wetterphänomen fotografieren lassen.

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Allgemeines zur Wettervorhersage, dass du wissen solltest!

Computersimulation

Die Wettervorhersage in VIEWFINDR ist eine Computersimulation, die sehr Realitätsnah das kommende Wetter prognostiziert. Die Vorhersage ist jedoch nicht exakt die Realität und es wird zu Abweichungen kommen.

In VIEWFINDR werden alle 3h neue Wetterdaten zur Verfügung gestellt. Wenn du zum Beispiel am Morgen nach der Abendröte schaust, dann wird sich die Vorhersage noch mehrmals ändern. Das ist vollkommen normal und das ist auch gut so!

Je näher der Termin, also der Sonnenuntergang am Abend, rückt, desto geringer wird die Abweichung der Computersimulation von der Realität. Die Vorhersage wird präziser. Bevor du final zum Fotografieren aufbrichst, solltest du dir deshalb noch einmal die aktuelle Vorhersage anschauen.

Bevor du zu deiner Fototour aufbrichst solltest du noch einmal in VIEWFINDR die aktualisierten Wetterdaten betrachten. Wenn sich die Wahrscheinlichkeit geringer geworden ist, dann sei nicht sauer, denn dann hat dir die Vorhersage eine erfolglose Fototour erspart!

Die Wettervorhersage ist in VIEWFINDR auf 24h für lokale Wettermodelle und 72h für kontinentale Wettermodelle begrenzt. Es ist nicht sinnvoll für einen längeren Zeitraum in die Zukunft zu schauen. Die Vorhersage wird ungenau und ist nicht zuverlässig. Wetterapps, die Vorhersagen von mehr als 3 Tagen erlauben, jedoch keinerlei Hinweis darauf erbringen, dass die Vorhersage extrem ungenau ist, sind eine Schande. Dies erweckt den Eindruck, dass Wettervorhersage nicht funktioniert. Doch Wettervorhersage funktioniert sehr gut, wenn auch nicht mehr als 72h in die Zukunft.

Auflösung der Wetterdaten

Genauso wie die Auflösung deiner Kamera limitiert ist, diese also kein „unendlich“ scharfes Foto aufnahmen kann, so ist auch die Auflösung des Wettermodells limitiert. Diese beträgt für die mitteleuropäischen Wetterdaten 2,8km und für die europäischen Wetterdaten 7km.

Strukturen und Eigenschaften der Landschaft, die nicht so groß sind, werden durch das Modell gemittelt. Wenn ein Berg z.B. 800m hoch ist, das Tal nebenan ist 400m hoch, dann ist die Landschaft für das Wettermodell in diesem „Pixel“ 600m hoch, entsprechend der durchschnittlichen Höhe.

Dies bedeutet, dass kleine Strukturen, wie enge Bergtäler oder lokale kleine Flusstäler durch das Modell nicht richtig erfasst werden können. Dies ist nicht schlimm, du musst nur lernen damit umzugehen. Wenn ein Tal in den Bergen deutlich kleiner ist als die Auflösung unseres Wettermodells, dann musst du Interpolieren.

Kleine Tälern enden immer in größeren Tälern. Du kannst deshalb das Wetter im nächst größeren Tal als gute Referenz für das Wetter in einem kleineren, angrenzenden Tal verwenden. Im Beispiel ist zu sehen, dass das große Tal mit Nebel gefüllt ist. Mit ziemlicher Sicherheit ist dann auch das kleine Tal mit Nebel gefüllt.

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Dieses Beispiel zeigt, wie das Wettermodell die Landschaft sieht. Die Gebirge zerfallen in einzelne grobe Pixel. 

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Durch die limitierte Auflösung wird die Wolkenschicht/Nebelschicht nicht bis in jedes kleine Tal gezeichnet.